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„Frankreich hat verdient gewonnen, wir konnten
viel vom Gegner lernen", zeigte sich Russlands Fußball-Trainer
Alexandre Kouznetsov als fairer Verlierer des U18-EM-Spiels in
Gundelfingen. Der Nachwuchs des aktuellen Welt- und Europameisters zog
damit ins Endspiel gegen die Ukraine ein und gewann den Titel durch einen
1:0-Erfolg.
Kouznetsovs französischer Kollege Jacques Crevoisier
sparte ebenfalls nicht mit Lob: „Russland war ein technisch starkes, gut
organisiertes Team." Freilich bemerkte auch er, dass der Gegner
obwohl in der insgesamt schwachen ersten Halbzeit leicht feldüberlegen
fast jede Torgefährlichkeit vermissen ließ. Frankreich dagegen
verzeichnete drei Großchancen durch Gael Givet (AC Monaco), Hassan
Ahamada (FC Nantes) und Djibril Cisse
(AJ Auxerre).
Nach dem Wechsel passte sich die Partie dann dem
Wetter an und wurde immer besser. Frankreich, das vor dem Spiel |
wegen zweier roten Karten seine Abwehr hatte
umbauen müssen, stand nun hinten besser. Und auch in Mittelfeld und Sturm
lief mehr zusammen.
Den Lohn für die Steigerung strich die „Equipe
tricolore" dann in der 73. Minute ein: Givet verwertet eine
Hereingabe am langen Pfosten zum 1:0. Alles klar machte Lionel Mathis (Auxerre)
mit den 2:0 (84.). Berenguer traf sogar noch den Pfosten (87.).
Frankreich: Penneteau; Berenguer, Givet,
Cheyrou, Ahamada (69. Bugnet),
Mathis, Mendy (86. Fabiano),
Pele, Danic, Dorothee, Cisse
Russland: Mandrikin; Kouzmine, Belozerov, Semenenko, Novikov,
Teliatnikov, Gorokhov (81. Malkov), Rodine (66. Tokarev),
Khramov, Chichipkov (54. Zinoviev)
Schiedsrichter: Riley (England)
Zuschauer: 4800
Tore: 1:0 (73.) Givet, 2:0 (84.) Mathis
Rote Karte: Semenenkov (79.) |