In seinen zehn Jahren beim FC Gundelfingen hatte sich
Hubert Renzhofer zu einem herausragenden Keeper entwickelt, der weniger
mit spektakulären Paraden als viel mehr durch sein gutes Stellungsspiel
glänzte. Und auch die fußballerischen Fähigkeiten Renzhofers waren für
einen Torhüter weit überdurchschnittlich, weshalb er bei seinem Abschied
1997 eine Bayernliga-Partie als Feldspieler bestreiten durfte.
Beim FC Lauingen schien Renzhofers Karriere wegen einer Knieverletzung
beendet, zumal sich der Keeper auch auf die Trainerbank zurückzog. Nach der
Lauinger Zeit war Renzhofer zwischenzeitlich als Torwart-Trainer beim FCG
tätig, ehe er nochmal als Spieler beim SV Ettenbeuren aushalf. In der Saison
2006/07 folgte das überraschende Comeback im grün-weißen Trikot.