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| Toto-Pokal,
Bezirkshalbfinale: FC Gundelfingen - TSV Rain/Lech 0:1 (0:0)
Pokaltraum ist ausgeträumt |

Die Flanke von Mariusz Suszko (rechts), die zum Siegtreffer
führte, konnte FCG-Verteidiger Johannes Putz nicht verhindern. |
Der Traum vom möglichen schwäbischen Pokalsieg ist für die BOL-Fußballer des FC Gundelfingen geplatzt. 1947 waren die Grün-Weißen erster Titelträger, 62 Jahre später ermitteln nun die Bayernligisten TSV Aindling und TSV Rain/Lech den allerletzten in der Geschichte. Rain setzte sich am Ostermontag mit 1:0 (0:0) beim FCG durch. |
| Manchmal kann Fußball ganz einfach sein, wie Rains Coach Kurt Kowarz feststellen durfte. Eine Viertelstunde vor Schluss hieß es im Schwabenstadion immer noch 0:0. Also fragte er seine Ersatzleute Denis Dinulovic und Zeljko Brnadic, wer denn das Siegtor schießen würde. „Ich“, antwortete Brnadic flugs, durfte aufs Feld – und sorgte mit seinem ersten Ballkontakt für die Entscheidung. Die Vorarbeit von Winter-Neuzugang Mariusz Suszko, der sich im Laufduell gegen Johannes Putz behauptete, verwertete der Torjäger per Kopf zum 0:1.
„Ein ganz dickes Kompliment an meine Mannnschaft“, meinte derweil FCG-Coach Stefan Anderl, „denn sie hat ein Klassespiel gezeigt und sich gute Torchancen herausgearbeitet.“ Allein im Abschluss haperte es, oder besser gesagt, es klebte auch ein wenig Pech an den Stiefeln. Schon vor der Pause landete der Ball am Pfosten des Rainer Tores, nachdem TSV-Torhüter Thomas Böld den eher verunglückten Schuss von Christoph Wirth falsch berechnet hatte. Und in der letzten Minute war Böld machtlos, als nach Eckball von Florian Prießnitz der Ex-Rainer Hermann Danner in den Ball flog und per Kopf an die Querlatte beförderte.
Tief durchschnaufen hieß es da bei den Rainern, die im Hinblick auf den Bayernliga-Abstiegskampf etliche Stammkräfte schonten. „So gesehen haben wir unsere Pflicht erledigt“, meinte später Trainer Kowarz, „und in der ersten Halbzeit waren wir defensiv auch ganz gut gestanden.“ |
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FC Gundelfingen - TSV Rain/Lech 0:1 (0:0)
FC Gundelfingen: Kiebler – Putz, Schnelle, Seifried, Aunkofer (46. Fuchsluger) – Panknin (70. Maccario), Danner, Wirth – Santamaria (46. Prießnitz),
Winkler, Schieferle
TSV Rain/Lech: Böld – Müller (46. Schlumberger), Dmitrovic, Keles (46. Suszko), Götz (75. Brnadic) – Egen, Grassert, Finkenzeller, Gremes – Bulik, Janik
Schiedsrichter: Prinzler (VfL Kaufering)
Tor: 0:1 Brnadic (77.)
Gelbe Karten: Seifried, Schieferle / Götz
Zuschauer: 580 |
13.4.2009 |