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Toto-Pokal, Kreisfinale: VfB Oberndorf -
FC Gundelfingen 5:2 n. E. (1:0/1:1)
Im Elfmeterschießen ist Oberndorf
nervenstärker |

Gestrauchelt ist nicht nur Benjamin Götz (links), der FCG verlor
das Kreisfinale im Toto-Pokal mit 2:5. |
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Titelverteidiger
FCG ist im Kreisfinale des Toto-Pokals gescheitert. Obwohl die
Grün-Weißen beim Kreisligisten VfB Oberndorf drei Minuten vor dem
Abpfiff noch den 1:1-Ausgleich erzielten, gab es im anschließenden
Elfmeterschießen eine 2:5-Niederlage. Und gleichzeitg gab´s für die
Oberndorfer den Siegerscheck der Staatlichen Lotterieverwaltung über 500
Euro. |
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FCG-Aushilfscoach
Stefan Anderl hatte seinen Schützlingen vorgegeben, die ersten zehn
Minuten mächtig Druck auszuüben und dann den unterklassigen Gegner etwas
kommen lassen. Doch da hatte Anderl die Rechnung ohne den Wirt gemacht,
denn die Oberndorfer versteckten sich keineswegs und spielten sofort nach
vorne. Ganz getreu dem Motto ihres Trainers Sepp Meier, der meinte:
"Wir sind so weit gekommen, jetzt wollen wir nur eine gute Leistung
abliefern." Das taten die Seinen, die spätestens nach 31 Minuten hätten
in Führung gehen müssen. Doch als David Schiele nach Probsts Zuspiel
frei vor FCG-Keeper Rafael Kiebler auftauchte, versagten dem VfB-Angreifer
noch die Nerven. So konnte der schon in die andere Ecke fliegende Torhüter
noch per Fuß abwehren. Aufgehoben war in dieser Situation allerdings nur
aufgeschoben, denn vier Minuten später fasste sich Schiele ein Herz und
jagte die Plastikkugel zum 1:0 unter die Latte.
Nach dem
Seitenwechsel nahm die Partie dann endlich den erwarteten Verlauf. Die
Gundelfinger drückten und hatten Chancen, doch letztlich waren die Grün-Weißen
nicht entschlossen genug. So konnte Andreas Rödl beim Kopfball von
FCG-Spielmacher Tobias Stegherr noch auf der Linie für seinen
geschlagenen Keeper Stephan Kunze retten (57.). Oder war es gar ein Tor?
Die VfB-Kicker bestätigten hinterher, dass der Ball die Linie bereits
überschritten hatte, was aber von Referee Wagner nicht registriert wurde.
Außerdem vergab der frei gespielte Oliver Anspacher in der 67. Minute den
Ausgleich. Alles schien somit auf eine Pokalsensation hinauszulaufen,
zumal Oberndorf in der 62. Minute durch Benjamin Schilz die Chance zum 2:0
auf dem Fuß hatte.
Dass
letztlich doch noch der Ausgleich fiel, entsprang einem Geistesblitz von
Tobias Stegherr. Der spielte Björn Nauenburg frei und der Stürmer
verwandelte zum 1:1. Das Elfmeterschießen musste über das Weiterkommen
entscheiden. Hier vergaben die Gundelfinger Rafael Kiebler und Rainer
Mayer, während bei Oberndorfer alle Schützen trafen – und anschließend
mit ihren Teamkollegen die Siegesgesänge "Berlin, Berlin, wir fahren
nach Berlin" anstimmen durften. |
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VfB Oberndorf
– FC Gundelfingen 5:2 n. E. (1:0/1:1)
VfB
Oberndorf: Kunze – Kurz – M. Weinberger (68. Oßwald), Ch.
Weinberger – M. Keller, Probst, Schulz (84. Behringer), Rödl, Schilz
– Schiele (74. Mavelka), Fischer
FC Gundelfingen: Kiebler – Götz, Keller, Seifried, Anspacher –
Willmerdinger, Maccario (46. Oberauer), Stegherr, Ch. Kehrle – Th.
Kehrle (46. Nauenburg), Weber (46. R. Mayer)
Schiedsrichter: Wagner (Donaumünster)
Tore: 1:0 Schiele (35.), 1:1 Nauenburg (87.).
Elfmeterschießen: 2:1 Fischer, 2:2 Stegherr, 3:2 Kurz, Kiebler
schießt an die Latte, 4:2 M. Keller, TW Kunze hält gegen R. Mayer, 5:2 Rödl
Gelbe Karten: Ch. Weinberger, Schulz, Probst / Maccario
Zuschauer:
300 |
24.8.2005 |