FC 1920 Gundelfingen
Verein für Leibesübungen e. V.

Home
Nach oben
Hauptverein
Vereinschronik
News
Fußball
Abteilungen
Links
Sponsoren
Förderverein

 

Toto-Pokal, Kreisfinale: VfB Oberndorf - FC Gundelfingen 5:2 n. E. (1:0/1:1)

Im Elfmeterschießen ist Oberndorf nervenstärker


Gestrauchelt ist nicht nur Benjamin Götz (links), der FCG verlor das Kreisfinale im Toto-Pokal mit 2:5.
Titelverteidiger FCG ist im Kreisfinale des Toto-Pokals gescheitert. Obwohl die Grün-Weißen beim Kreisligisten VfB Oberndorf drei Minuten vor dem Abpfiff noch den 1:1-Ausgleich erzielten, gab es im anschließenden Elfmeterschießen eine 2:5-Niederlage. Und gleichzeitg gab´s für die Oberndorfer den Siegerscheck der Staatlichen Lotterieverwaltung über 500 Euro.

FCG-Aushilfscoach Stefan Anderl hatte seinen Schützlingen vorgegeben, die ersten zehn Minuten mächtig Druck auszuüben und dann den unterklassigen Gegner etwas kommen lassen. Doch da hatte Anderl die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn die Oberndorfer versteckten sich keineswegs und spielten sofort nach vorne. Ganz getreu dem Motto ihres Trainers Sepp Meier, der meinte: "Wir sind so weit gekommen, jetzt wollen wir nur eine gute Leistung abliefern." Das taten die Seinen, die spätestens nach 31 Minuten hätten in Führung gehen müssen. Doch als David Schiele nach Probsts Zuspiel frei vor FCG-Keeper Rafael Kiebler auftauchte, versagten dem VfB-Angreifer noch die Nerven. So konnte der schon in die andere Ecke fliegende Torhüter noch per Fuß abwehren. Aufgehoben war in dieser Situation allerdings nur aufgeschoben, denn vier Minuten später fasste sich Schiele ein Herz und jagte die Plastikkugel zum 1:0 unter die Latte.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie dann endlich den erwarteten Verlauf. Die Gundelfinger drückten und hatten Chancen, doch letztlich waren die Grün-Weißen nicht entschlossen genug. So konnte Andreas Rödl beim Kopfball von FCG-Spielmacher Tobias Stegherr noch auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper Stephan Kunze retten (57.). Oder war es gar ein Tor? Die VfB-Kicker bestätigten hinterher, dass der Ball die Linie bereits überschritten hatte, was aber von Referee Wagner nicht registriert wurde. Außerdem vergab der frei gespielte Oliver Anspacher in der 67. Minute den Ausgleich. Alles schien somit auf eine Pokalsensation hinauszulaufen, zumal Oberndorf in der 62. Minute durch Benjamin Schilz die Chance zum 2:0 auf dem Fuß hatte.

Dass letztlich doch noch der Ausgleich fiel, entsprang einem Geistesblitz von Tobias Stegherr. Der spielte Björn Nauenburg frei und der Stürmer verwandelte zum 1:1. Das Elfmeterschießen musste über das Weiterkommen entscheiden. Hier vergaben die Gundelfinger Rafael Kiebler und Rainer Mayer, während bei Oberndorfer alle Schützen trafen – und anschließend mit ihren Teamkollegen die Siegesgesänge "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" anstimmen durften.


VfB Oberndorf
FC Gundelfingen 5:2 n. E. (1:0/1:1)

VfB Oberndorf: Kunze – Kurz – M. Weinberger (68. Oßwald), Ch. Weinberger – M. Keller, Probst, Schulz (84. Behringer), Rödl, Schilz – Schiele (74. Mavelka), Fischer
FC Gundelfingen: Kiebler – Götz, Keller, Seifried, Anspacher – Willmerdinger, Maccario (46. Oberauer), Stegherr, Ch. Kehrle – Th. Kehrle (46. Nauenburg), Weber (46. R. Mayer)
Schiedsrichter: Wagner (Donaumünster)
Tore: 1:0 Schiele (35.), 1:1 Nauenburg (87.).
Elfmeterschießen: 2:1 Fischer, 2:2 Stegherr, 3:2 Kurz, Kiebler schießt an die Latte, 4:2 M. Keller, TW Kunze hält gegen R. Mayer, 5:2 Rödl
Gelbe Karten: Ch. Weinberger, Schulz, Probst / Maccario
Zuschauer: 300

24.8.2005