|











| |
|
Toto-Pokal, 4. Runde: FC Lauingen - FC
Gundelfingen 0:2 (0:0)
Späte Tore bescheren den Derbysieg |

In dieser Szene kam Michael Seeberger einen Schritt zu spät, kurz
vor Schluss brachte er den FCG mit seinem Treffer zum 1:0 auf die
Siegerstraße. |
|
Es war zwar kein typisches Derby, kein heiß
umkämpftes Spiel, aber zumindest für Spannung war gesorgt. Erst in den
letzten neun Minuten machte der FC Gundelfingen den 2:0-Sieg beim
Bezirksligisten FC Lauingen perfekt und zog damit - wie schon im Vorjahr -
ins Kreisfinale um den Toto-Pokal ein. Dort trifft der FCG nun auf den
Kreisligisten VfB Oberndorf. |
|
Während die Lauinger in ihrer Stammformation
angetreten waren, hatte FCG-Spielertrainer Michael Unger sein Team bunt
gemischt. In der Abwehr-Viererkette war der Coach der einzige Etablierte,
um ihn herum spielten mit Peter Stegner, Sebastian Seifried und Walter
Zweigardt drei letztjährige Junioren. Doch von „Premierenfieber“ war
bei den Youngsters nichts zu spüren, denn schon nach acht Minuten hatten
sich die Gärtnerstädter zwei gute Torchancen erarbeitet. Beide Male war
Michael Käßmeyer der Vorbereiter über die rechte Seite, wobei beim
ersten Versuch Björn Nauenburgs Kopfballversuch an der Lattenunterkante
endete und beim zweiten Michael Seeberger einen Schritt zu spät kam.
Lauingen konnte in der Folge die Partie offener
gestalten und setzte durch Spielertrainer Gheorghita Tal, der den Ball
aufs Tornetz beförderte, seine erste Duftmarke (15.). Um ein Haar hätte
dann Sener Berber sogar für die FCL-Führung gesorgt, doch der Stürmer
traf nur den Pfosten (26.). Und als dann der Ball endlich im Tor lag, da
hatte Referee Reuter etwas dagegen. Denn er hatte nach einem Eckball auf
Foul entschieden und sorgte für ein abruptes Ende von Sebastian Seifrieds
Jubel (39.).
In der zweiten Halbzeit drückten die Gundelfinger
zwar phasenweise etwas stärker, allerdings mussten sie bis zur 81. Minute
warten, ehe der frühere FCL-Akteur Michael Seeberger zur Stelle war und
das 0:1 erzielte. Das Elfmeterschießen war vermieden, die Gundelfinger
zogen ins Finale ein. Obwohl sie in der 84. Minute noch einmal eine
hochkarätige Möglichkeit vergaben, als Björn Nauenburg allein auf
FCL-Torhüter Tobias Baierl zulief und das Leder neben das Tor setzte.
Besser machte es in der Schlussminute Thomas Willmerdinger, der den
Querpass von Rainer Mayer zum 0:2 ins leere Gehäuse schob. |
|
FC Lauingen
– FC Gundelfingen 0:2 (0:0)
FC Lauingen: Baierl – Kalkbrenner – Nsouli,
Gittner (62. Schuster) – Hattler, Wende, Tal, Zain, Papanagiotou –
Bednarek, Berber (64. Kitzinger)
FC Gundelfingen: Kiebler – Stegner, Seifried, Unger, Zweigardt
– Käßmeyer (46. Willmerdinger), Anspacher, Stegherr (68. Weber), Götz
(46. R. Mayer) – Seeberger, Nauenburg
Tore: 0:1 Seeberger (81.), 0:2 Willmerdinger (90.)
Gelbe Karten: Papanagiotou, Wende / Anspacher, Stegherr, R. Mayer
Schiedsrichter: Reuter (Zusamaltheim)
Zuschauer:
200 |
17.8.2005 |