FC 1920 Gundelfingen
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30. Spieltag: TSV Friedberg - FC Gundelfingen 1:0 (1:0)

Altes Leid: FCG nutzt seine Chancen nicht


Debütant Manuel Müller (rechts) vergab die beste FCG-Chance im Saisonfinale.

Hätte die Schafskälte die Zuschauer nicht erzittern lassen, der letzte Saisonauftritt des FC Gundelfingen hätte phasenweise durchaus als Sommerkick bezeichnet werden können. Für den bereits abgestiegenen Gastgeber TSV Friedberg ging es um Nichts mehr – und auch die in der zweiten Halbzeit pausenlos anrennenden Grün-Weißen ließen bei der 0:1-Niederlage die letzte Konsequenz vermissen.

Denn bei etwas besserer Chancenverwertung hätte ein Sieg für die Gundelfinger herausspringen müssen. Doch als das Spielgerät bei einem Kopfball von Hermann Danner dann endlich im Friedberger Netz lag, hob Schiedsrichterassistent Luka Beretic die Fahne. Zurecht, denn Danner war bei der Flanke von Fabian Brink im Abseits (85.). 60 Sekunden später tauchte Danner wieder frei vor dem Tor auf, doch diesmal wehrte TSV-Keeper Felix Fuhrmann ab. Zu diesem Zeitpunkt setzten die Gundelfinger auf totale Offensive. Selbst Keeper Rafael Kiebler schaltete sich nun in den Angriff ein. Übrigens nicht nur bei Standardsituationen, denn da hatte Kiebler bereits nach 67 Minuten erstmals für ein Ausrufezeichen gesorgt. Nach Christoph Kehrles Freistoß kam der Schlussmann nahezu unbedrängt zum Kopfball und zielte vorbei.

„Wenn man kein Tor macht, gewinnt man halt kein Spiel“, lautete der lapidare Kommentar von FCG-Coach Stefan Anderl, der mit A-Junior Manuel Müller einen Debütanten für die Startelf nominiert hatte. Müller machte seine Sache durchaus ordentlich und hätte nach 68 Minuten für eine perfekte Premiere sorgen können. Nach Zuspiel von Jörg Lichtenstern tauchte er freistehend vor dem Friedberger Gehäuse auf. Auf der FCG-Bank machte sich nach dem Schuss schon Jubelstimmung breit, auf die die Ernüchterung Sekundenbruchteile folgte. Denn Müller hatte sein Ziel knapp verfehlt. Doch Müller war nicht der einzige Gundelfinger Debütant an diesem Abend, mit Fabian Brink kam nach 28 Minuten ein zweiter Kicker zu seinem ersten BOL-Einsatz. Der FCG rannte da schon dem Rückstand hinterher, für den nach sieben Minuten Friedbergs Stürmer Cahit Karakurt gesorgt hatte. Nach einem weiten Zuspiel traf Karakurt.


TSV Friedberg
FC Gundelfingen 1:0 (1:0)

TSV Friedberg: Fuhrmann – Heiß (46. Paul) – Schluttenhofer, Hauber, Rietzler – Schaller, Halm, Holzberger, Dietmayer – Karakurt (46. Salihi), Schulz (75. Mendel)
FC Gundelfingen: Kiebler – Stegner, H. Danner, Seifried, Oberauer (28. F. Brink) – Lichtenstern, Maccario, Ch. Kehrle – Willmerdinger (75. Anderl), Götz, Müller
Schiedsrichter: Mackevicius (Schwaben Augsburg)
Tor: 1:0 Karakurt (7.)
Zuschauer: 50

 

Die restlichen Spiele in der Statistik

TSV Marktoberdorf – TSV Neusäß 1:4 (1:1).
Tore: 1:0 Holzmann (11.), 1:1 Rappel (12.), 1:2 P. Borchert (66.), 1:3 Gezgin (83.), 1:4 Gezgin (86.). – Zuschauer: 80.

SC Bubesheim – SpVgg Kaufbeuren 3:1 (2:0).
Tore: 1:0 Huber (7.), 2:0 Raßbichler (30.), 2:1 Schöpf (77.), 3:1 Karnatjan (90.+1). – Zuschauer: 50.

FC Königsbrunn – TSV Landsberg 6:0 (5:0).
Tore: 1:0 Schreder (1./Foulelfmeter), 2:0 Wyzgala (17.), 3:0 Schreder (22.), 4:0 Jasigi (26.), 5:0 Jasigi (33.), 6:0 Bulik (87.). – Zuschauer: 400.

FC Memmingen II – BC Aichach 5:2 (1:1).
Tore: 1:0 Hebel (6.), 1:1 Färber (19.), 2:1 Michelini (63.), 3:1 Kaiser (66.), 3:2 Kanzler (81.), 4:2 Kaiser (85.), 5:2 Veit (87.). – Zuschauer: 60.

1. FC Sonthofen – TSV Gersthofen 1:2 (1:1).
Tore: 0:1 Brnadic (28.), 1:1 Kaiser (33.), 1:2 Roth (88.). – Zuschauer: 1400.

Türkspor Augsburg – TSV Haunstetten 1:3 (0:3).
Tore: 0:1 Becker (5.), 0:2 Grimm (7.), 0:3 Goll (33.), 1:3 Savut-Dilli (64.). – Zuschauer: 300.

TSV Bobingen – TSV Hilgertshausen 3:2 (2:1).
Tore: 1:0 Fox (34.), 2:0 Erdöl (38.), 2:1 Emonts (41.), 3:1 Fox (61.), 3:2 Baum (89.). – Rote Karte: Vienebene (78./Bobingen). – Zuschauer: 100.

2.6.2006