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Toto-Pokal-Achtelfinale: TSV Nördlingen
- FC Gundelfingen 2:0 (0:0)
FCG setzt Misserfolgsserie im Cup fort
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Stürmer Tobias Müller mühte sich zwar redlich, doch letztlich gab
es für den FCG eine 0:2-Pleite. |
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Rafael Kiebler hatte einen richtig dicken Hals.
"Ich fahre doch nicht hierher, um mich dann vom Publikum auslachen zu
lassen!", schimpfte der Torhüter und Interimscoach des FC Gundelfingen - und musste
mit seinen Kickern dennoch Spott über sich ergehen lassen. 0:2 (0:0)
verloren die Grün-Weißen im Achtelfinale des Toto-Pokals beim TSV Nördlingen. |
So richtig auf die Palme brachte
Kiebler eine Szene fünf Minuten vor dem Ende. Da hatten die Gundelfinger
beim Stand von 0:1 endlich mal eine gute Schussposition durch einen
Freistoß rund 20 Meter vor dem TSV-Tor, doch die potenzielle Chance wurde
leichtfertig vertan. Fünf Grün-Weiße standen
um den Ball. Aber keiner wusste, wer denn nun schießen soll. Als sich
schließlich Rainer Mayer den Ball schnappte, da war er schon von drei Nördlingern
umringt. Mayer blieb zwar im Ballbesitz und suchte den Weg in den
Strafraum, doch dort versuchte es der Mittelfeldspieler mit einer "Schwalbe"
und wurde dafür vom fehlerlosen Referee Sebastian Beier
mit der gelben Karte bedacht.
"Das Spiel und diese Freistoßsituation waren die Krönung der
letzten Wochen", ereiferte sich Kiebler, der keine einzige
herausgespielte Torchance seiner Elf sah. So musste TSV-Keeper Armin Straßner
nur einmal ein
greifen und konnte den Ball beim Freistoß von Uwe Danner nicht
festhalten, doch im Nachsetzen war Abwehrspieler Markus Klaus schneller
als FCG-Stürmer Björn Nauenburg und bereinigte die Situation (71.).
Der in der Bezirksoberliga aktuell auf einem Abstiegsplatz stehende TSV
Nördlingen besann sich auf einfache, aber erfolgbringende Tugenden.
"Wir waren sicher nicht überragend, aber wir haben sachlich gespielt
und das
Beste aus unseren vorhandenen Möglichkeiten gemacht", lautete das
treffende Resümee von TSV-Trainer Klaus Herrmann, der ebenfalls damit
richtig lag, dass sein Team sogar noch höher hätte gewinnen können.
Doch FCG-Keeper Rafael Kiebler konnte zweimal gegen Andreas Schröter
(17.) und Armin Janik (69.) retten, nachdem jeweils sein Abwehrchef Edi
Waldmann als "letzter Mann" das Leder an die Kontrahenten
verloren hatte.
Zweimal war Kiebler dann jedoch machtlos. Beim 1:0 profitierte erst
Ralf Meier von einem Gundelfinger Fehler im Spielaufbau und bediente
Mittelstürmer Andreas Schröter, der mit einem platzierten Schuss ins
Netz traf, vor dem 2:0 war Verteidiger Stefan Ahrens in die Hacken von
Schröter gelaufen. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Gerhard Schwarz
zum Endstand (90.). Und während die Gundelfinger enttäuscht vom Feld
schlichen, hatte Nördlingens Trainer Herrmann die passende Analyse parat:
"Ohne Kampf geht es nicht, das habe ich beimeiner Mannschaft gesehen.
Der FCG glaubt aber trotz des personellen Aderlasses, dass die
spielerischen Mittel Erfolg bringen. Ganz einfach ein Trugschluss..." |
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TSV Nördlingen - FC Gundelfingen 2:0 (0:0)
TSV
Nördlingen: Straßner - Schmid - Steinheber, Ma. Klaus - Janik,
Landsperger, Schwarz, Schildenberger (22. Ranftl), Ferber - Schröter,
Meier (67. Thum)
FC Gundelfingen: Kiebler - Binder, Waldmann, Ahrens - Stegherr (70.
Ott), U. Danner, Maccario, Oberauer (63. R.\ Mayer), Hartmann -
Nauenburg, Müller
Schiedsrichter: Beier (Riedlingen)
Tore: 1:0 Schröter (60.), 2:0 Schwarz (90./Foulelfmeter).
Zuschauer: 100
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10.9.2002 |
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