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25. Spieltag: FC Gundelfingen - TSV Rain
1:4 (1:1)
Dinulovic wird zum Albtraum
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Eine Szene mit Seltenheitswert: Wolfgang Miller (links) konnte sich
mit dem FCG nur selten durchsetzen. |
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Als FCG-Spielertrainer Stefan Anderl und Rains
neuer Coach Alexander Schroder, zu Bayernliga-Zeiten schon mal in
Gundelfingen tätig, nach dem Spiel zusammensaßen, waren sie sich schnell
einig: "Es gab zwei Schlüsselszenen, denn bis zum 1:1 war der FCG
die bessere Elf und hätte höher führen müssen, doch dann kam die
gelb-roten Karte gegen Thomas Jahn in der 47. Minute, die das Spiel
endgültig kippte." |
| "Held des Tages" wurde
auf Rainer Seite Denis Dinulovic, der alle vier Treffer beisteuerte und
die Fehler der Gundelfinger gleich serienweise ausnutzte. Doch der Reihe
nach: Die mit Guido Kempf als einziger Spitze und einem sechs Mann starken
Mittelfeld dahinter angetretenen Lechstädter hatten zunächst Probleme
mit den Gundelfingern, die nach 21 Minuten verdient in Führung gingen.
TSV-Keeper Sascha Jöckel hatte FCG-Stürmer Mario Söhner im Strafraum
gelegt, den fälligen Foulelfmeter verwandelte Oliver Aunkofer sicher und
zeigte zusammen mit Teamkollegen Gökhan Öztürk die Premiere eines
Jubeltanzes.
Dann aber begann die Serie von Pleiten, Pech und Pannen bei den
Grün-Weißen. Erst setze sich auf der rechten Seite Rains Jürgen Koch
durch und flankte. FCG-Kapitän Michael Sprengart kam zwar noch an den
Ball, traf beim Klärungsversuch aber Denis Dinulovic, und über den Umweg
Innenpfosten landete das Spielgerät im Netz (28.). Der Bruch im
Gundelfinger Spiel war danach unübersehbar, auch wenn Thomas Jahn kurz
vor der Pause per Kopf an Sascha Jöckel scheiterte. Apropos Jahn, sein
überflüssiges Foulspiel im Mittelfeld an Taglieber bescherte dem bereits
verwarnten Routinier die gelb-rote Karte (47.).
"Wir wollten gewinnen und haben mit zwei Stürmern
weitergespielt", erklärte Stefan Anderl, doch die Rechnung ging
nicht auf. Als Verteidiger Michael Unger eine Flanke unterlief, bedankte
sich Denis Dinulovic mit dem 1:2 (66.). Sechs Minuten später kam der Ball
über Kempf und Taglieber wieder zu Dinulovic - 1:3. Und in der 83. Minute
machte der Mittelfeldspieler seinen lupenreinen Hattrick perfekt, als er
ungedeckt eine Kempf-Flanke aus fünf Meter zum 1:4 einköpfte. |
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FC Gundelfingen - TSV Rain 1:4 (1:1)
FC
Gundelfingen: Kiebler - Unger (76. R. Mayer), Sprengart, Jahn,
Waldmann - Aunkofer, Miller (76. Giss), Anderl, Anspacher - Söhner, Öztürk
(62. Hartmann)
TSV Rain: Jöckel - Matijevic - Kugler, Wachs - Koch (60. Förg),
Kuchenbaur, Dinulovic, Brotz, Taglieber (78. A. Leinfelder), Bayrakci -
Kempf (87. Heider)
Schiedsrichter: Grill (München)
Zuschauer: 220
Tore: 1:0
Aunkofer (21./Foulelfmeter), 1:1 Dinulovic (28.), 1:2 Dinulovic (66.), 1:3
Dinulovic (72.), 1:4 Dinulovic (83.)
Gelb-Rot: Jahn (47.) / - |
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2.3.2002 |
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