FC 1920 Gundelfingen
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18. Spieltag: FC Gundelfingen - FC Pipinsried 3:1 (1:0)

Nach dem 1:1 war alles möglich


Oliver Anspacher (rechts, im Duell mit Alexander Schmidt) durfte sich über einen 3:1-Sieg gegen seinen Ex-Klub FC Pipinsried freuen.
Der FC Gundelfingen bleibt sich selbst treu und punktete auch im Spitzenspiel gegen den FC Pipinsried. In einer Klassepartie behielten die Grün-Weißen mit 3:1 die Oberhand - und beendeten damit gleichzeitig die tolle Serie der Oberbayern von zwölf Spielen ohne Niederlage. Doch enttäuscht haben die Gäste keineswegs, was auch in einer Geste von FCG-Abteilungsleiter Hans Anderl zum Ausdruck kam.
Der Gundelfinger Fußball-Boss gratulierte nach dem Schlusspfiff dem Pipinsrieder Spielertrainer Michael Stiller zu der starken Vorstellung des Dorfklubs, was der FCP-Coach zwar gerne registrierte. Doch andererseits ärgerte er sich auch über die Niederlage. "In Gundelfingen kann man verlieren", so Stiller, "aber die Art und Weise stört mich. Nach dem 1:1 hatten wir doch richtig gute Torchancen..."

Doch der Reihe nach: In der ersten Halbzeit gab der FC Gundelfingen klar den Ton an und hätte durch Oliver Aunkofer (5.), Wolfgang Miller (23.), Oliver Anspacher (33.) und Mario Söhner (39.) in Führung gehen können, aber erst unmittelbar vor dem Pausenpfiff gelang das 1:0. Die Vorarbeit leistete Torjäger Mario Söhner, vollstrecken durfte Oliver Aunkofer per Kopf.

Ein umstrittener Handelfmeter - der schwache Referee Thomas Wirth wertete den Schuss von Pipinsrieds Christian Leßmann aus zwei Metern an den angelegten Oberarm von FCG-Verteidiger Andreas Binder als strafstoßwürdig - führte durch Klaus Trejo zum 1:1. Jetzt war der immer stärker werdende FC Pipinsried am Drücker, doch Michael Stiller visierte nur den Außenpfosten an (63.) und gegen den frei aufs Tor zulaufende Florian Hönisch rettete Torhüter Rafael Kiebler (65.).

Die Donaustädter kamen erst wieder ins Spiel zurück, als sie ihre erste Chance der zweiten Halbzeit zum 2:1 nutzten. Uwe Raßbichler zog aus spitzem Winkel von links ab, überwand damit Schlussmann Sascha Bobak - und beim Klärungsversuch beförderte Klaus Trejo das Spielgerät über die eigene Linie (68.). Doch Raßbichler durfte in der Nachspielzeit auch noch über einen selbst erzielten Treffer jubeln, als er allein von der Mittellinie aus loszog und sich das 3:1 nicht entgehen ließ. 

  
FC Gundelfingen - FC Pipinsried 3:1 (1:0)

FC Gundelfingen: Kiebler - Binder, Sprengart, Jahn -  Raßbichler, Miller, Anderl, Anspacher (66. Bühringer), Waldmann - Söhner (90. R. Mayer), Aunkofer (59. Fischer)
FC Pipinsried: Bobak - Schmidl - Haas, Wohlmuth (46. Ma. Stiller) - Leßmann, Trejo, Mi. Stiller, F. Hönisch, Stanek (70. Kovacevic), Schmidt - Kaiser
Schiedsrichter: Wirth (Leerstetten)
Zuschauer: 300
Tore:
1:0 Aunkofer (45.), 1:1 Trejo (53./Handelfmeter), 2:1 Trejo (68./Eigentor), 3:1 Raßbichler (90.)

27.10.2001