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12. Spieltag: FC Gundelfingen - FC Königsbrunn
3:1 (2:0)
Söhner Verletzung trübt die Freude
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Dieter Fischer (rechts) durfte sich an seinem 35. Geburtstag über
ein Tor und eine Vorbereitung freuen. |
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Auch wenn sich der FC Königsbrunn eifrig
mühte, am verdienten Sieg des FC Gundelfingen gab es nichts zu rütteln.
Im Gegenteil, bei einer etwas konsequenteren Verwertung der Chancen wäre
sogar noch ein deutlicherer Sieg möglich gewesen. Dennoch herrschte beim
FCG nicht eitel Sonnenschein, denn Torjäger Mario Söhner schied mit
Verdacht auf Muskelfaserriss aus. |
| Wie immer bei den Duellen des FC
Gundelfingen mit dem FC Königsbrunn war richtig Feuer im Spiel, wobei nur
selten die Grenzen des Erlaubten überschritten wurden. Lediglich sieben
gelbe Karte dürften im schwäbischen Derby die fairste Bilanz der letzten
Jahre sein.
Die erste nennenswerte Chance führte auch gleich zum kuriosen 1:0 für
den FCG. Erst reklamierten die Gäste eine Abseitsposition von Dieter
Fischer, der am rechten Flügel davonzog und bei dessen Flanke zur
Überraschung von FCK-Keeper Roland Pankratz der Ball auf der Latte
landete und ins Feld zurücksprang. Dort wartet Oliver Anspacher, der vors
Tor passte, wo erst Uwe Raßbichler das Spielgerät nur leicht berührte
und danach Alexander Bühringer den Königsbrunner Verteidiger Stefan
Böck anschoss, von dessen Schienbein die Kugel endlich hinter die Linie
flog.
Nach vergebenen Möglichkeiten von Edi Waldmann und Dieter Fischer war
Letzterer an seinem 35. Geburtstag genau in dem Moment erfolgreich, als
Sturmpartner Mario Söhner verletzt im Aus lag. Zuvor hatte Uwe
Raßbichler den Ball erobert und Dieter Fischer eigentlich zu ungenau
anspielte, doch dann packte Fischer wieder die Trickkiste aus, versetzte
die gegnerischen Verteidiger Dennis Gilg und Stefan Böck gleich im
Doppelpass - 2:0.
Nach der Pause mühten sich die Königsbrunner vergeblich um den
Anschlusstreffer, denn der FCG stand in der Defensive sehr gut und gewann
die entscheidenden Zweikämpfe. Nur in der Offensive fehlte meist ein Tick
um die Konter erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Nachdem Dennis Gilg
bei seinem Pfostenschuss (57.) um ein Haar das zweite Königsbrunner
Eigentor unterlaufen wäre, machte Uwe Raßbichler in der 72. Minute mit
dem 3:0 alles klar. Der eingewechselte Michael Unger hatte sich den Ball
erkämpft und den Torschützen bedient. Das 3:1, als FCGler Rainer Mayer
den Ball gegen Christian Allgeier vertändelte und Thomas Luichtl den
Querpass verwertete, blieb bedeutunglos. |
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FC Gundelfingen - FC Königsbrunn 3:1 (2:0)
FC
Gundelfingen: Kiebler - Miller, Sprengart, Jahn, Waldmann - Bühringer,
Anderl (87. R. Mayer), Raßbichler, Anspacher - Söhner (37. Aunkofer),
Fischer (68. Unger)
FC Königsbrunn: Pankratz - Kurz (37. Bosch) - D. Gilg, Böck (46.
Spatschek) - Füchsle, A. Wengenmayr, Bartl, T. Wengenmayr (82. Döhner),
P. Gilg - Luichtl, Allgeier
Schiedsrichter: Zacher (Nußdorf)
Zuschauer: 350
Tore: 1:0 Böck (20./Eigentor), 2:0 Fischer (36.), 3:0 Raßbichler
(72.), 3:1 Luichtl (90.) |
22.09.2001 |