FC 1920 Gundelfingen
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12. Spieltag: FC Gundelfingen - FC Königsbrunn 3:1 (2:0)

Söhner Verletzung trübt die Freude


Dieter Fischer (rechts) durfte sich an seinem 35. Geburtstag über ein Tor und eine Vorbereitung freuen.
Auch wenn sich der FC Königsbrunn eifrig mühte, am verdienten Sieg des FC Gundelfingen gab es nichts zu rütteln. Im Gegenteil, bei einer etwas konsequenteren Verwertung der Chancen wäre sogar noch ein deutlicherer Sieg möglich gewesen. Dennoch herrschte beim FCG nicht eitel Sonnenschein, denn Torjäger Mario Söhner schied mit Verdacht auf Muskelfaserriss aus.
Wie immer bei den Duellen des FC Gundelfingen mit dem FC Königsbrunn war richtig Feuer im Spiel, wobei nur selten die Grenzen des Erlaubten überschritten wurden. Lediglich sieben gelbe Karte dürften im schwäbischen Derby die fairste Bilanz der letzten Jahre sein.

Die erste nennenswerte Chance führte auch gleich zum kuriosen 1:0 für den FCG. Erst reklamierten die Gäste eine Abseitsposition von Dieter Fischer, der am rechten Flügel davonzog und bei dessen Flanke zur Überraschung von FCK-Keeper Roland Pankratz der Ball auf der Latte landete und ins Feld zurücksprang. Dort wartet Oliver Anspacher, der vors Tor passte, wo erst Uwe Raßbichler das Spielgerät nur leicht berührte und danach Alexander Bühringer den Königsbrunner Verteidiger Stefan Böck anschoss, von dessen Schienbein die Kugel endlich hinter die Linie flog.

Nach vergebenen Möglichkeiten von Edi Waldmann und Dieter Fischer war Letzterer an seinem 35. Geburtstag genau in dem Moment erfolgreich, als Sturmpartner Mario Söhner verletzt im Aus lag. Zuvor hatte Uwe Raßbichler den Ball erobert und Dieter Fischer eigentlich zu ungenau anspielte, doch dann packte Fischer wieder die Trickkiste aus, versetzte die gegnerischen Verteidiger Dennis Gilg und Stefan Böck gleich im Doppelpass - 2:0.

Nach der Pause mühten sich die Königsbrunner vergeblich um den Anschlusstreffer, denn der FCG stand in der Defensive sehr gut und gewann die entscheidenden Zweikämpfe. Nur in der Offensive fehlte meist ein Tick um die Konter erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Nachdem Dennis Gilg bei seinem Pfostenschuss (57.) um ein Haar das zweite Königsbrunner Eigentor unterlaufen wäre, machte Uwe Raßbichler in der 72. Minute mit dem 3:0 alles klar. Der eingewechselte Michael Unger hatte sich den Ball erkämpft und den Torschützen bedient. Das 3:1, als FCGler Rainer Mayer den Ball gegen Christian Allgeier vertändelte und Thomas Luichtl den Querpass verwertete, blieb bedeutunglos.

  
FC Gundelfingen - FC Königsbrunn 3:1 (2:0)

FC Gundelfingen: Kiebler - Miller, Sprengart, Jahn, Waldmann -  Bühringer, Anderl (87. R. Mayer), Raßbichler, Anspacher - Söhner (37. Aunkofer), Fischer (68. Unger)
FC Königsbrunn: Pankratz - Kurz (37. Bosch) - D. Gilg, Böck (46. Spatschek) - Füchsle, A. Wengenmayr, Bartl, T. Wengenmayr (82. Döhner), P. Gilg - Luichtl, Allgeier
Schiedsrichter: Zacher (Nußdorf)
Zuschauer: 350
Tore: 1:0 Böck (20./Eigentor), 2:0 Fischer (36.), 3:0 Raßbichler (72.), 3:1 Luichtl (90.)

22.09.2001