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38. Spieltag: FC Gundelfingen - SC
Fürstenfeldbruck 2:1 (1:0)
Happy-End einer Klassesaison bleibt
versagt
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Trotz des 2.1-Sieges stand (von links) Oliver Anspacher und dem
Torschützen Andreas Binder die Enttäuschung über das Aus im
Aufstiegsrennen ins Gesicht geschrieben. |
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Die ausgelassene Jubelfeier
zu einer Klassesaison, die in jedem anderen Jahr wohl zum
Bayernliga-Aufstieg gereicht hätte, blieb aus. Obwohl Andreas Binder mit
seinem Siegtor gegen den bereits als Meister feststehenden SC
Fürstenfeldbruck in der 90. Minute noch einmal für einen kurzen Moment
Hoffnung aufkeimen ließ. Aber wenig später war es traurige Gewissheit:
Schwaben Augsburg hatte den 1:3-Rückstand in einen 5:3-Erfolg gegen den
TSV Eching umgewandelt und damit seinen Zwei-Punkte-Vorsprung auf den FCG
gewahrt. |
| Mit einem Ohr
waren alle Gundelfinger immer in Augsburg, ohne jedoch die eigene Aufgabe
zu vernachlässigen. Engagiert gingen die Grün-Weißen zu Werke und
hätten bei weiteren Chancen von Mario Söhner, Andreas Binder und Thomas
Jahn eigentlich höher als 1:0 führen müssen. Letztlich blieb es aber
bei einem Tor vor der Pause, als Kapitän Michael Sprengart von einem
Fehler des Brucker Keepers Daniel Weber profitierte und den Ball aus fünf
Metern in die Maschen drosch (15.).
Nach der Pause riss der Faden, der SCF kam immer
stärker ins Spiel und verbuchte bei Steffen Vogels (54.) die erste gute
Chance. Zwar hatte dann Mario Söhner noch das 2:0 für den FCG auf dem
Fuß (67.), als Martin Woytalla noch knapp vor der Linie klärte, das 1:1
in der 73. Minute kam allerdings nicht mehr ganz überraschend. Vom
eingewechselten Stefan Suchanke freigespielt sicherte sich Andreas Felsner
mit seinem 28. Saisontor endgültig die Torjägerkanone.
Doch der FCG gab nicht auf. "Glaubt
daran", schrie Spielertrainer Stefan Anderl seinen Nebenleuten zu und
hätte Sekunden nach dem Ausgleich für die erneute Führung sorgen
müssen. Doch sein tolles Solo wurde im letzten Moment von Keeper Weber
gestoppt. So dauerte es bis zur Schlussminute, als sogar Gundelfingens
Torhüter Rafael Kiebler mitstürmte, ehe das scheinbar erlösende 2:1
für die Gärtnerstädter fiel. Eine Freistoßflanke von Anderl
verlängerte Verteidiger Andreas Binder per Kopf in die Maschen - und
hätte damit um ein Haar der Supersaison seiner Elf die Krone aufgesetzt. |
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FC Gundelfingen - SC Fürstenfeldbruck 2:1 (1:0)
FC Gundelfingen: Kiebler
- Binder, Sprengart, Jahn, Waldmann - Unger (49. Hartmann), Anspacher (85.
H. Danner), Anderl, Oberauer - Söhner, Aunkofer (71. R. Mayer)
SC Fürstenfeldbruck: Weber - Vorisek (68. Keferloher), Henrich,
Obermeier, Woytalla - Vogel, Schrodi (80. Bilandzic), Riedl (46. Suchanke),
Griesgraber - Felsner, Sichort
Schiedsrichter: Perl (München)
Zuschauer: 380
Tore: 1:0 Sprengart (15.), 1:1 Felsner (73.), 2:1 Binder (90.) |
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1.6.2002 |
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