FC 1920 Gundelfingen
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37. Spieltag: FC Pipinsried - FC Gundelfingen 0:1 (0:1)

Hoch motivierter Anspacher sorgt für Entscheidung


Erst abgezogen (links), dann gejubelt (Mitte): Oliver Anspacher traf an alter Wirkungsstätte zum 1:0-Sieg des FCG.

Der Jubel war kurz und verhalten, denn die Situation hat sich für den FC Gundelfingen trotz des 1:0-Erfolgs beim FC Pipinsried nicht verbessert. Da auch Schwaben Augsburg bei 1860 Rosenheim mit 2:1 gewann bleiben die Grün-Weißen vor dem letzten Spieltag weiter zwei Zähler im Rückstand auf den zweiten Rang. Und das obwohl sie nicht nur nach Meinung von Spielertrainer Stefan Anderl eine Riesensaison spielen.
In Pipinsried war der FCG zunächst die klar tonangebende Mannschaft und hatte zu Beginn Chancen über Chancen, nur ein Treffer wollte nicht gelingen. Was auch daran lag, dass sich Alexander Burkhart im Tor des FC Pipinsried in einer Klasseform präsentierte und nicht nur beim Kopfball von Mario Söhner, den er an die Latte lenkte (11.), auf dem Posten war. Nach 30 Minuten war allerdings auch Burkhart chancenlos, als der an alter Wirkungsstelle besonders ehrgeizige Oliver Anspacher aus 14 Metern abzog und über den Umweg Innenpfosten ins Netz traf.

Die ohne den bis Saisonende suspendierten Daniel Kaiser angetretenen Pipinsrieder hatten noch vor der Pause die große Chance zum Ausgleich, als erst der zum SC Fürstenfeldbruck wechselnde Florian Hönisch an Torhüter Rafael Kiebler scheiterte und im Nachschuss Dragan Kovacevic den Keeper wieder nicht überwinden konnte. Da aber aber der Gegenseite Söhner, Aunkofer und der nach seiner frühen Einwechslung stark spielende Peter Oberauer ihre Möglichkeiten gleich reihenweise verstreichen ließen, war die Gundelfinger Führung keinesfalls unverdient.

Erst als die Hausherren in Unterzahl waren - Markus Stiller wurde wegen Reklamierens verwarnt, spielte zwei Minuten später den Ball nach dem Pfiff von Schiedsrichter Rißbeck noch einmal und sah dafür Gelb-Rot -, kam der FC Pipinsried noch einmal auf. Allerdings ließ der FCG, der ab der 73. Minute ohne Andi Binder (sah Gelb-Rot, weil er den Ball im Seitenaus noch einmal spielte) auskommen musste, keine Tormöglichkeiten zu. Ganz im Gegenteil, bei den zahlreichen Kontern verpassten Rainer Mayer (85.) und Mario Söhner bei seinem Kopfball an den Pfosten (88.) nur knapp die endgültige Entscheidung. "Schade, wir hätten im letzten Heimspiel gerne noch einen Punkt geholt", meinte abschließend Pipinsrieds Spielertrainer Michael Stiller.

  
FC Pipinsried - FC Gundelfingen 0:1 (0:1)

FC Pipinsried: Burkhart - Schmidl - Wohlmuth, Markus Stiller - S. Hönisch, Michael Stiller, Schmidt, Wittmann, Trejo - Kovacevic (67. Maraz), F. Hönisch
FC Gundelfingen: Kiebler - Binder, Sprengart, Miller (46. Hartmann), Waldmann - Unger (72. R. Mayer), Anderl, Anspacher, Jahn (9. Oberauer) - Söhner, Aunkofer
Schiedsrichter: Rißbeck (Weidenbach)
Zuschauer: 200
Tor: 0:1 Anspacher (30.)
Gelb-Rot: Markus Stiller (63.) / Binder (73.)

25.5.2002