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29. Spieltag: FC Kempten - FC
Gundelfingen 3:2 (3:1)
Für FCG war wesentlich mehr drin
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Durfte drei verschenkten Punkten in Kempten hinterhertrauern:
FCG-Spielertrainer Stefan Anderl (links, im Zweikampf mit Kemptens
Sven Schmid). |
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Auch der neue Kemptener Trainer Klaus Felder
ließ keinen Zweifel daran: "Eigentlich hätten wir schon nach 30
Minuten 0:3 im Rückstand liegen müssen!" Doch weil dies nicht der
Fall war und der FCG nur durch Michael Unger eine Chance hatte nutzen
können, wurden die Allgäuer laut FCG-Coach Stefan Anderl "mit fünf
himmlischen Minuten" bedacht, in denen sie mit drei Treffern die
Basis für den Erfolg legten. |
| Dem 0:1 schon in der sechsten
Minute durch Michael Unger ging ein Fehler von FCK-Keeper Armin Stich
voraus, danach vergaben der zur SpVgg Greuther Fürth wechselnde
FCG-Kapitän Michael Sprengart (9.) und Torjäger Mario Söhner (26.) die
Riesenchance, den Vorsprung gegen die zu diesem Zeitpunkt völlig konfusen
Allgäuer auszubauen. "Diese Geschenke nahmen wir gerne an",
freute sich FCK-Coach Klaus Felder darüber - und natürlich auch über
die konsequente Chancenverwertung seiner Elf vor der Pause. Erst drückte
Torjäger Alex Sauer einen wohl auch so über die Linie gegangenen
Kopfball des aufgerückten Verteidigers Kevin Siegfanz zum 1:1 über die
Linie (39.), dann brauchte Sauer nur noch den Fuß hinzuhalten, als er von
Gundelfingens Uwe Danner beim Rettungsversuch im Torraum den Ball erhielt
(43.). Doch damit nicht genug, aus einem Gundelfinger Freistoß am
gegnerischen Strafraum heraus entwickelte sich das 3:1, das Markus Herberg
nach Querpass von Sven Schmid keine 60 Sekunden später erzielte.
Die Gundelfinger Hoffnungen, zumindest noch einen Punkt zu ergattern,
schrumpften nach der Halbzeitpause auf ein Minimum, nachdem der zuvor
schon verwarnte Edi Waldmann für ein Foul an Sauer die gelb-rote Karte
sah (50.). Ärgerlich dabei: Schiedsrichter Thomas Färber hatte in der
ersten Halbzeit bei etlichen Fouls Gnade vor Recht gelten lassen und
Waldmann für dessen erstes und eigentlich harmloses Vergehen den gelben
Karton gezeigt - und hatte dann beim zweiten Foul scheinbar keine andere
Wahl mehr. Mit dem Kemptener Harry Ebner ging Färber allerdings
pfleglicher um, denn der ebenfalls schon verwarnte Ex-Profi hätte nach
seiner Aktion gegen Peter Oberauer in der 79. Minute genauso vom Platz
gehen können. So aber vergeigten weiterhin elf Kemptener gegen zehn
Gundelfinger beste Kontermöglichkeiten, während für die Nordschwaben in
der Nachspielzeit Mario Söhner eine Vorlage von Wolfgang Miller zum
Endstand verwertete.
Ärger gab es noch nach dem Schlusspfiff, weil ein unverbesserlicher
Chaot von der Tribüne aus FCG-Spielertrainer Stefan Anderl bespuckte und
mit einem Gegenstand bewarf. Worauf der erzürnte Coach auf die Tribüne
stürmte und den mittlerweile feige geflüchteten Randalierer zur Rede
stellen wollte. |
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FC Kempten - FC Gundelfingen 3:2 (3:1)
FC
Kempten:
Stich - Aicher - Siegfanz, Merk - Schmid, Craciunescu, Ebner, Kögl,
Hörburger (61. Ristic) - Sauer, Herberg (76. Huskic)
FC Gundelfingen: Kiebler - Binder, Sprengart, Miller, Waldmann -
Unger, Anspacher, Anderl, U. Danner (58. Oberauer) - Söhner, Aunkofer
(58. Giss)
Schiedsrichter: Färber (Augsburg)
Zuschauer: 250
Tore: 0:1 Unger (6.), 1:1 Sauer (39.), 2:1 Sauer (43.), 3:1 Herberg
(44.), 3:2 Söhner (90.)
Gelb-Rot: - / Waldmann (50.) |
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28.3.2002 |
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