FC 1920 Gundelfingen
Verein für Leibesübungen e. V.

Home
Nach oben
Hauptverein
Vereinschronik
News
Fußball
Abteilungen
Links
Sponsoren
Förderverein


Toto-Pokal, Finale in Schwaben: FC Königsbrunn - FC Gundelfingen 3:4 n. E. (0:0)

Kieblers Parade bringt den Cupsieg


Aus der Hand von Bezirks-Spielleiter Volker Wedel erhielt FCG-Kapitän Michael Sprengart (rechts) den Cup.

Der FC Gundelfingen hat den Cup! Zum sechsten Mal gewannen die Grün-Weißen den schwäbischen Pokal, der seit vier Jahren Toto-Pokal genannt wird. Beim Ligarivalen FC Königsbrunn, der im Finale Heimrecht genießen durfte, waren die Gundelfinger mit 4:3 nach Elfmeterschießen erfolgreich. Nach 90 Minuten, in denen das Team um Kapitän Michael Sprengart die meiste Zeit das Geschehen diktierten und nur das Toreschießen vergaßen, hatte es noch torlos 0:0 gestanden.

In der ersten Runde auf bayerischer Ebene warten nun die Amateure des FC Bayern München auf den FCG, nachdem die Münchner beim Bezirksligisten SV Nußdorf mit 4:0 erfolgreich waren. Der Termin ist Dienstag, 29. Mai (18.30 Uhr).

Dass die Partie vor der etwas enttäuschenden Kulisse nicht zum ganz großen Pokalhit wurde, lag vor allem an den Gastgebern, die in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu ihrem Spiel fanden und nur defensiv agierten. So hatte Dieter Fischer nach abgelaufener Rotsperre in der sechsten und 41. Minute zwei gute Chancen. Etwas anders dann das Bild in der zweiten Halbzeit, als Königsbrunn durch Konrad Spatschek einen Pfostenschuss verzeichnete und versuchte, endlich mitzuspielen. Von einem ähnlichen Kaliber war die Gelegenheit für FCGler Uwe Raßbichler, der einen Traumpass des starken Edi Waldmann aufnahm und dann am Tor vorbeizielte.

Beinahe wäre Edi Waldmann im anschließenden Elfmeterschießen zur tragischen Figur geworden, weil er beim Stand von 3:3 an Keeper Stefan Dreher scheiterte. Doch Gundelfingens Torhüter Rafael Kiebler machte den Fauxpas seines Mittelfeldspielers wieder wett, lenkte mit den Fingerspitzen erst Stefan Böcks Schuss an den Pfosten und parierte dann gegen Torjäger Thomas Luichtl. Der Cupsieg war perfekt und auch die Prämie von 2000 Mark, die die Staatliche Lotterieverwaltung an den Gewinner verteilte, wanderte in die FCG-Kasse. Schon vor der Partie hatte Schwabens Bezirkstags-Präsident Dr. Georg Simnacher jeweils einen Scheck über 1500 Mark an die vier Halbfinalisten verteilt.

FC Königsbrunn - FC Gundelfingen 3:4 n. E. (0:0)

FC Königsbrunn: Dreher - Kurz - Böck, Bosch - Füchsle, Wengenmayr, Happacher, Luichtl, Bartl - Spatschek (64. Spatschek), Karakurt
FC Gundelfingen: Kiebler - Bühringer, Miller, Sprengart, Anspacher - Raßbichler, Waldmann, Anderl, R. Mayer - Jahn (86. Mödinger), Fischer (69. Aunkofer)
Schiedsrichter: Peukert (Pforzen)
Zuschauer: 400
Elfmeterschießen: 0:1 Sprengart, 1:1 Wengenmayr, 1:2 Aunkofer, 2:2 Bartl, 2:3 Mödinger, 3:3 Karakurt, Waldmann verschießt, Böck an den Pfosten, 3:4 R. Mayer, Luichtl verschießt