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17. Spieltag: FC Gundelfingen - TSV Ampfing 5:3 (1:1) Sogar die Elfmeter sitzen diesmal Manchmal entscheiden Kleinigkeiten ein Spiel. Kleinigkeiten wie ein Tor aus dem Nichts heraus, das einer zuvor am Boden liegenden Mannschaft neues Selbstvertrauen verleihen und sie zum Erfolg treiben. So war es auch beim Heimspiel des FCG gegen den TSV Ampfing, denn das Konzept der Oberbayern schien schon früh aufzugehen. Hinten dicht machen und vorne auf ein Wunder warten, dass sich bereits nach zehn Minuten einstellte. Richard Hauser profitierte vom kapitalen Fehlpass des FCG-Kapitäns Michael Sprengart und durfte das 0:1 bejubeln. Die Gundelfinger spielten lange Zeit nahezu pomadig, wie selbst Spielertrainer Stefan Anderl zugab, doch dann folgte der erste Glücksmoment. Eher aus Verzweiflung schoss Dieter Fischer aufs Tor, und hätte nicht noch Ampfings Verteidiger Wolfgang Bichlmaier den Fuß dazwischen gehalten, sein Torhüter Christian Endler hätte wohl über diesen Versuch nur müde lächeln können. So stand es aber 1:1, und als der FCG mit neuem Elan aus der Kabine kam, ging alles ganz schnell. Erst versenkte Wolfgang Miller den Ball aus 25 Metern im Winkel, vier Minuten später traf Dieter Fischer zum 3:1. Jetzt war Leben in der Bude, die Ampfinger mussten ihren Abwehrriegel lockern und zeigten, dass sie durchaus auch in der Offensive Akzente setzen können. Wie etwa durch den eingewechselten Samir Demirovic, der sich gegen Uwe Raßbichler durchsetzte und für Christian Luca das 3:2 (73.) auflegte. Der Auftakt für eine spannende Schlussphase, in der es noch zu einem regelrechten Elfmeterschießen kam. Erst legte Adam Scheftner den durchgebrochenen Uwe Raßbichler und Michael Sprengart beendete mit dem 4:2 die Serie von zuletzt zwei verschossenen Strafstößen auf Gundelfinger Seite, 60 Sekunden später geriet Samir Demirovic ins Straucheln und Adrian Malec verwandelte den nächsten Elfmeter, ehe wieder Michael Sprengart den Schlusspunkt setzte. Maik Mothes hatte gegen FCGler Michael Unger zuvor das Bein stehen lassen. FC Gundelfingen: Kiebler - Schmid, Miller, Sprengart, Waldmann - P.
Mair (46. Aunkofer), Anderl, Bühringer, Raßbichler - Jahn (56. Unger), Fischer |