FC 1920 Gundelfingen
Verein für Leibesübungen e. V.

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Das Vereinsheim wird gebaut
(1966 bis 1970)

1966
Im Mai schlägt die Bezirksauswahl Schwabens Oberfranken im Schwabenstadion mit 6:1.

Bei der Bayerischen Schachmannschaftsmeisterschaft belegt die FC-Truppe den dritten Platz.

Im Juli unterliegen die Fußballer im Schwäbischen Pokalfinale in Krumbach gegen die BSK Olympia Neugablonz mit 1:5. Die Eissportabteilung feiert ihr 10-jähriges Jubiläum.

Errichtung der Sprecherkabine als Wettkampfbüro zu den Bayerischen Leichtathletik-Meisterschaften

Die FC-Sportanlage wird laufend erweitert und erhält ein Wettkampfbüro mit Lautsprecheranlage. Kurz vor der Austragung der Bayerischen Leichtathletik-Meisterschaften am 9./10. Juli ist alles fertig und die Leichtathletik-Abteilung erhält für die Organisation im Schwabenstadion glänzende Kritiken von BLV-Präsident Jall und BLV-Sportwart Otto Ortner.

Eine Schwimmgemeinschaft zwischen FC und TV soll gebildet werden.

1967
Im Januar genehmigt die Generalversammlung den Neubau eines Vereinsheimes, der Kostenvoranschlag weist einen Betrag von 201.364,50 DM aus. Der Verein hat nun fast 700 Mitglieder.

Am 6. April wird die Frauengymnastik-Abteilung gegründet.

1860 München holt für eine Ablösesumme von 12.000 DM den Gundelfinger Wolfgang Lex nach München und bestreitet mit seinen „Stars“ Radenkovic, Küppers, Grosser, Brunnenmayer, Patzke, Rebele und Heiß am 15. Oktober vor 6000 Zuschauern das Ablösespiel in Gundelfingen.

"Hebauf" beim Jugendheim

Für den Bau des Jugendheimes, des Asphaltplatzes und die Verbesserung der sanitären Anlagen, mit einer Bausumme von 501.653,56 DM, beantragt der Verein am 20. November einen Zuschuss beim BLSV. Die TT-Damen spielen in Schwabens höchster Spielklasse.

1968
In der Generalversammlung am 6. Januar wird, nach einer Satzungsänderung, eine Frauenwartin gewählt. Weiterhin wird beschlossen, den Beitragseinzug sukzessive auf bargeldlose Einhebung umzustellen.

Am 9. Juli stimmt der Stadtrat dem Antrag Theo Flemischs auf Begründung einer Städtepartnerschaft mit Beek zu.

Der im vorigen Jahr beschlossene Bau eines Vereinsheimes nahm schnell Gestalt an.

1969
Die Generalversammlung am 10. Januar stimmt der Gründung einer Faustballabteilung zu und stellt die Gründung einer Tennisabteilung zurück, da momentan keine geeignete Führungskraft zur Verfügung steht.

Auf dem Gartnersee finden im Januar die Schwäbischen Eisstockschießmeisterschaften statt. Die Segelabteilung plant den Bau einer Schutzhütte am Faiminger See. Im Mai erklärt der TV Gundelfingen, dass er an weiteren Fusionsverhandlungen nicht mehr interessiert sei.

Am 20. Juli findet auf dem Faiminger See die Württembergische Meisterschaft der Deutschen Marinejugend in der Optimisten-Klasse der Segler statt.

Im August schlägt die tschechische Fußballelf Banik Ostrau eine Kombination FC/VfL Heidenheim mit 2 : 1.

Unter dem Datum vom 1. August sagt der BLSV für die  Baumaßnahmen einen Zuschuss von 120.000 DM und ein Darlehen von 40.000 DM zu.

Faustballturnier 1969 im Schwabenstadion

Auch die Faustballer nutzen die FC-Sportanlage zur Ausübung ihres Sports.

1970
Der Beitrag wird ab sofort endgültig bargeldlos eingezogen. In der Mitgliederversammlung am 5. Januar wird der Gründung einer Tennisabteilung zugestimmt.

Die in Rekordzeit gebaute Segler-Schutzhütte wird ihrer Bestimmung übergeben.

Am 20. März wird das Vereinsjugendheim eingeweiht und der weitere Ausbau der Anlage zu einem Sportzentrum mit einer Vereinsgaststätte, Kegelbahnen, Fremdenzimmern, Umkleide-,  Dusch- und Geräteräumen, sowie als Krönung  der Bau einer Mehrzweck-Sporthalle mit 26 x 42 Metern bekannt gegeben. Dazu wird für den 1. Bauabschnitt mit einem Kostenaufwand von 910.000 DM ein weiterer Zuschussantrag an den BLSV eingereicht. Bayerns Innenminister Merk überzeugt persönlich sich vom Baufortschritt der FC-Anlagen.

Bayerns Innenminister Merk überzeugt sich vom Baufortschritt der FCG-Anlagen: (von links neben dem Polizisten) die Stadträte Fauser und Liebermann, Oberamtsrat Wengert, Minister Merk, Vorsitzender Flemisch, Landrat Dr. Schweiger, Kämmerer Kukla und Stadtrat Hoffmann

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums vom 28. bis 31. Mai kommen der BLSV-Präsident Rudi Sedlmayer und der BFV-Präsident Hans Huber zum Festabend und zeichnen Hermann Gartner, Karl Gartner, Josef Gartner und Theo Flemisch mit der BLSV-Verdienstnadel in Gold aus. Außerdem erhalten Hermann Gartner die Goldene BFV-Verdienstplakette, Theo Flemisch die BFV-Verbandsehrennadel in Gold und der Verein die DFB-Plakette und den BFV-Wimpel.

Am 28. Mai wird in einem Festakt im Rathaus, in Anwesenheit des Gundelfinger Ehrenbürgers Dr. Dr. h. c. Eugen Bamann, die von Theo Flemisch angeregte Städtepartnerschaft begründet.

Während der Festtage findet am 30./31. Mai auch der Leichtathletik-Länderkampf Bayern – Württemberg statt.

Am 6. Juni kann der Asphaltplatz für die Eisstockschützen seiner Bestimmung übergeben werden.

Die Leichtathleten können von ihrem stolzesten Jahr berichten, denn 36 Mal standen FCler ganz oben auf dem „Treppchen“.

Mit drei Bayerischen Meisterschaften – Ewald Machat im Hammerwurf, die Schüler der 4x100-Meter Staffel und 3x1000 Meter mit Föll, Hander, Kränzle und Winkler –, acht Schwäbischen und 13 Nordschwäbischen Titeln ist die Leichtathletik im FC auf ihrem Höhepunkt angekommen. Es ist deshalb logisch, dass die Forderung auf Ausrüstung der Anlagen mit Kunststoffbelägen laut wurde, denn das rote Ziegelmehl hatte in der Leichtathletik keine Zukunft mehr.

Norbert Bayer übernimmt die neugegründete Tennisabteilung. Die Firma Gartner gestattet der Abteilung die Benützung ihrer Plätze.

Im November wird über die Aufstellung eines Frauen-Fußballteams nachgedacht.

In einer für die zukünftige Strukturierung des Vereins historischen Sitzung stellt der Vereinsausschuss am 22. Dezember die Weichen für die Selbständigkeit der Abteilungen und legt dazu die entsprechende Satzung vor.

Ida Böck übernimmt die Gymnastik-Abteilung.