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Das Vereinsheim wird
gebaut 1966 Bei der Bayerischen Schachmannschaftsmeisterschaft
belegt die FC-Truppe den dritten Platz. Im Juli unterliegen die Fußballer im Schwäbischen
Pokalfinale in Krumbach gegen die BSK Olympia Neugablonz mit 1:5. Die
Eissportabteilung feiert ihr 10-jähriges Jubiläum.
Die FC-Sportanlage wird laufend erweitert und erhält
ein Wettkampfbüro mit Lautsprecheranlage. Kurz vor der Austragung der
Bayerischen Leichtathletik-Meisterschaften am 9./10. Juli ist alles fertig und
die Leichtathletik-Abteilung erhält für die Organisation im Schwabenstadion glänzende
Kritiken von BLV-Präsident Jall und BLV-Sportwart Otto Ortner. Eine Schwimmgemeinschaft zwischen FC und TV soll
gebildet werden. 1967 Am 6. April wird die Frauengymnastik-Abteilung gegründet. 1860 München holt für eine Ablösesumme von
12.000 DM den Gundelfinger Wolfgang Lex nach München und bestreitet mit seinen
„Stars“ Radenkovic, Küppers, Grosser, Brunnenmayer, Patzke, Rebele und Heiß
am 15. Oktober vor 6000 Zuschauern das Ablösespiel in Gundelfingen.
Für den Bau des Jugendheimes, des Asphaltplatzes
und die Verbesserung der sanitären Anlagen, mit einer Bausumme von 501.653,56
DM, beantragt der Verein am 20. November einen Zuschuss beim BLSV. Die TT-Damen
spielen in Schwabens höchster Spielklasse. 1968 Am 9. Juli stimmt der Stadtrat dem Antrag Theo
Flemischs auf Begründung einer Städtepartnerschaft mit Beek zu. Der im vorigen Jahr beschlossene Bau eines
Vereinsheimes nahm schnell Gestalt an. 1969 Auf dem Gartnersee finden im Januar die Schwäbischen
Eisstockschießmeisterschaften statt. Die Segelabteilung plant den Bau einer
Schutzhütte am Faiminger See. Im Mai erklärt der TV Gundelfingen, dass er an
weiteren Fusionsverhandlungen nicht mehr interessiert sei. Am 20. Juli findet auf dem Faiminger See die Württembergische
Meisterschaft der Deutschen Marinejugend in der Optimisten-Klasse der Segler
statt. Im August schlägt die tschechische Fußballelf
Banik Ostrau eine Kombination FC/VfL Heidenheim mit 2 : 1. Unter dem Datum vom 1. August sagt der BLSV für
die Baumaßnahmen einen Zuschuss
von 120.000 DM und ein Darlehen von 40.000 DM zu.
Auch die Faustballer nutzen die FC-Sportanlage zur
Ausübung ihres Sports. 1970 Die in Rekordzeit gebaute Segler-Schutzhütte wird
ihrer Bestimmung übergeben. Am 20. März wird das Vereinsjugendheim eingeweiht
und der weitere Ausbau der Anlage zu einem Sportzentrum mit einer Vereinsgaststätte,
Kegelbahnen, Fremdenzimmern, Umkleide-, Dusch-
und Geräteräumen, sowie als Krönung der Bau einer Mehrzweck-Sporthalle mit 26 x 42 Metern bekannt
gegeben. Dazu wird für den 1. Bauabschnitt mit einem Kostenaufwand von 910.000
DM ein weiterer Zuschussantrag an den BLSV eingereicht. Bayerns Innenminister
Merk überzeugt persönlich sich vom Baufortschritt der FC-Anlagen.
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums vom 28. bis
31. Mai kommen der BLSV-Präsident Rudi Sedlmayer und der BFV-Präsident Hans
Huber zum Festabend und zeichnen Hermann Gartner, Karl Gartner, Josef Gartner
und Theo Flemisch mit der BLSV-Verdienstnadel in Gold aus. Außerdem erhalten
Hermann Gartner die Goldene BFV-Verdienstplakette, Theo Flemisch die
BFV-Verbandsehrennadel in Gold und der Verein die DFB-Plakette und den
BFV-Wimpel. Am 28. Mai wird in einem Festakt im Rathaus, in
Anwesenheit des Gundelfinger Ehrenbürgers Dr. Dr. h. c. Eugen Bamann, die von
Theo Flemisch angeregte Städtepartnerschaft begründet. Während der Festtage findet am 30./31. Mai auch
der Leichtathletik-Länderkampf Bayern – Württemberg statt. Am 6. Juni kann der Asphaltplatz für die
Eisstockschützen seiner Bestimmung übergeben werden. Die Leichtathleten können von ihrem stolzesten
Jahr berichten, denn 36 Mal standen FCler ganz oben auf dem „Treppchen“. Mit drei Bayerischen Meisterschaften – Ewald
Machat im Hammerwurf, die Schüler der 4x100-Meter Staffel und 3x1000 Meter mit
Föll, Hander, Kränzle und Winkler –, acht Schwäbischen und 13 Nordschwäbischen
Titeln ist die Leichtathletik im FC auf ihrem Höhepunkt angekommen. Es ist
deshalb logisch, dass die Forderung auf Ausrüstung der Anlagen mit
Kunststoffbelägen laut wurde, denn das rote Ziegelmehl hatte in der
Leichtathletik keine Zukunft mehr. Norbert Bayer übernimmt die neugegründete
Tennisabteilung. Die Firma Gartner gestattet der Abteilung die Benützung ihrer
Plätze. Im November wird über die Aufstellung eines
Frauen-Fußballteams nachgedacht. In einer für die zukünftige Strukturierung des
Vereins historischen Sitzung stellt der Vereinsausschuss am 22. Dezember die
Weichen für die Selbständigkeit der Abteilungen und legt dazu die
entsprechende Satzung vor. Ida Böck übernimmt die Gymnastik-Abteilung. |