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Abschluss der
Bauarbeiten 1976 In der Mitgliederversammlung am 16. Januar
berichtet Vorsitzender Flemisch über die BLSV-Abrechnung für die Hochbauten in
Höhe von 1.296.355,75 DM und bedauert, dass trotz Aufnahme von Fremdmitteln die
restlose Fertigstellung nicht gesichert ist. Am 19. März regt der Ehrenvorsitzende der
Eisstockabteilung, Josef Bauer, den Bau eines Kunsteisstadions an. Der Verein
soll die Bauträgerschaft übernehmen. Die FUW-Kreistagfraktion stellt am 7. April an den
Kreistag den Antrag, dem sich die Kreisräte Kirchmeier (SPD) und Jörg (CSU)
anschließen, Gundelfingen zum Sport- und Leistungszentrum Nordschwaben zu erklären. An Pfingsten folgt die Eröffnung der neuen
Tennisanlage mit einem Einladungsturnier. Bezirksvorsitzender Dr. Halbeck,
BLSV-Kreisvorsitzender Kuster, MdL Dr. Dietrich, BM Schweizer, Ehrenvorsitzender
H. Gartner und FC-Vorsitzender Flemisch wohnen der Einweihung durch Stadtpfarrer
Nicklaser und Pfarrer Kleinhempel bei. Ehrenvorsitzender Hermann Gartner und
Vorsitzender Flemisch werden für ihre Verdienste beim Bau der Anlage mit der
BTV-Verdienstnadel ausgezeichnet. Die Vorstandschaft beschließt am 29. Juli,
vorbehaltlich der Zustimmung der Mitgliederversammlung, der Finanzierung und der
Frage der Folgekosten, die Bauträgerschaft für das Kunsteisstadion zu
übernehmen. Friedel Niederwieser übernimmt die Leitung der Gymnastikabteilung. Die A-Junioren steigen erstmals in die Bayernliga
Süd auf, der zu diesem Zeitpunkt höchsten Spielklasse im deutschen
Nachwuchsfußball. Jochen Theuerkorn mit Frau werden Meister in
der Bundesrepublik in der Jeton-Klasse der Segler. 1977 In der Mitgliederversammlung am 21. Januar erhält
Vorsitzender Theo Flemisch für seine großen Verdienste für den Verein die
Goldene FC-Verdienstplakette, Ernst Rucker, der zwischenzeitlich Gundelfingen
verlassen hat, das Goldene Jugend-Verbandsehrenzeichen für seine mehr als 20-jährige
vorbildliche Jugendarbeit im Verein und Kreis. Der neugewählte Vorstand gibt sich am 7. Februar
erstmals eine Geschäftsordnung und legt Zuständigkeiten fest. Der mit
50-Meter-Bahnen und einem Sprungturm ausgebaute Gartnersee und der
Trimm-Dich-Pfad werden am 26. Juni ihrer Bestimmung übergeben. Für das vom TV Gundelfingen ausgerichtete
Gauturnfest wird auch das Schwabenstadion als Wettkampfstätte einbezogen. Die Fremdenzimmer in der Stadiongaststätte werden
am 7. Juli eröffnet. Mit der Aufstellung einer Traglufthalle begann auch
in Gundelfingen das Zeitalter des Hallentennissports. Die Tischtennis-Jugend
wird Meister in der höchsten Spielklasse Schwabens und Schwäbischer
Mannschafts-Vizemeister. Dieses Kunststück gelingt auch 1978.
Am 1. Dezember legt der seit 20 Jahren amtierende
1. Vorsitzende Theo Flemisch sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Die Gymnastikabteilung feiert ihr 10-jähriges
Jubiläum. 1978 In der Mitgliederversammlung am 7. April wird Dr.
Fritz Gartner zum Nachfolger von Theo Flemisch gewählt. Der beantragten
Beitragserhöhung auf 36 DM im Jahr ab 1. Januar 1979 stimmen die Mitglieder zu.
Erwin Klein übernimmt die Leitung der Eissport-Abteilung. Dem Antrag auf Bau einer Tennis-tauglichen
Sporthalle durch die Tennis-Abteilung wird mit einer Stimme Enthaltung
entsprochen. Die Bilanzsumme ist auf stattliche 1,731 Millionen
geklettert. Das Schwabenstadion bewährt sich am 6. August bei
einer weiteren Großveranstaltung. Lokalrivale SSV Glött ist dabei nach
Gundelfingen ausgewichen und unterliegt in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals dem
FC Bayern München vor mehr als 8.000 Zuschauern mit 0:5. FC und TV gründen mit der Ski-Abteilung am 28.
September eine weitere Gemeinschaftsabteilung. 1979 Die Mitgliederversammlung am 9. Februar wählt Theo
Flemisch zum Ehrenvorsitzenden und würdigt die Leistungen während seiner 55-jährigen
Vereins-Zugehörigkeit durch den
Vereinsvorsitzenden Dr. Fritz Gartner. Die Kicker der BFV-Juniorenauswahl sind im Rahmen
eines Lehrgang vom 9. bis 11. März die ersten Gäste in den fertiggestellten Übernachtungsräumen.
Die Tennisabteilung baut Umkleide- und Duschräume. Im Februar wird Karl-Theo Flemisch
Ehrenvorsitzender der Leichtathletik-Abteilung. Die Eisstockschützen steigen in die Oberliga
auf. Am 22. Juni kommt Werner Traut, der ehemalige
Gundelfinger, mit der Jugend seines Clubs Laguna Hills (USA) nach Gundelfingen.
Sie wohnen in den Räumen des FC. Am 4. Dezember beschließt der Vereinsausschuss die
Vereins-Finanzverwaltung zu zentralisieren. Die Abteilungen bleiben aber im
Rahmen ihrer Etats weiterhin selbständig. 1980 Jörg Pichler hat sich als Einhandsegler bei der
Europameisterschaft so gut gehalten, dass er auch in der Weltmeisterschafts-Qualifikation
teilnehmen durfte. Walter Lobenstein mit Frau werden Vizemeister
der Bundesrepublik in der Bootsklasse Fireball der Segler, Harald Bader
und Jochen Bennegger werden internationale österreichische Staatsmeister
in der Korsarenklasse der Segler. Die Eisstockschützen feiern im Juli ihr 25-jähriges
Abteilungsjubiläum. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung lehnt
am 14. November eine Beitragserhöhung auf 60 DM pro Jahr ab. |